Es dämmert schon am frühen Morgen,
langsam erwacht der neue Tag.
Vereinzelt fangen Vögel an zu singen,
sechs Mal hör ich den Glockenschlag.
Das kleine Dorf erwacht zum Leben,
in dem ich auch so gerne bin.
Hier kennt jeder jeden,
hier macht das Leben für mich Sinn.
Man grüßt sich freundlich auf den Straßen,
manch einer hat ein gutes Wort.
Wäre es in der Stadt vielleicht auch schöner,
hier möchte ich niemals fort.
Und fehlen Mehl und Zucker,
ich öfters ohne Butter bin,
dann kann ich mal was borgen,
geh hin zu meiner Nachbarin.
Meinen Liebe hab ich hier gefunden,
wir leben unser Leben Tag für Tag,
durch dick und dünn zusammen gehen,
ganz egal, was kommen mag.
Hier sind die Kinder aufgewachsen,
hier können wir die Enkel spielen sehn
und ist das Leben oftmals schwierig,
auf dem Dorfe ist es trotzdem schön.
Und ringsum rauschen grüne Wälder,
ein kleiner Tisch lädt ein zur Rast.
Da draußen kann man sich erholen,
von so mancher schweren Last.
Wünschensuhl, mein Heimatort,
dich lass ich nicht im Stich
und bin ich auch mal fern von dir,
mein Herz, es schlägt für dich!
Edda Richter