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Veranstaltungs-Ticker

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Landkreisfest 2026 in Wünschensuhl – Ein Blick hinter die Kulissen

Mit der Entscheidung, das Landkreisfest 2026 in Wünschensuhl auszurichten, begann für unseren Ort eine intensive Vorbereitungszeit. 

 

Relativ schnell gründete Ortsteilbürgermeister Stefan Börner gemeinsam mit dem Ortsteilrat, den örtlichen Vereinen und Interessierten eine Organisationsgruppe. 

Im weiteren Verlauf fanden mehrere Abstimmungsgespräche mit dem Landratsamt statt, bei denen Schritt für Schritt die Planungen konkretisiert wurden.

 

Von Anfang an war klar, dass die Versorgung der Besucher vollständig durch die Wünschensuhler Vereine und private Interessenten übernommen werden sollte. Damit waren viele Fragen verbunden: Wer übernimmt welche Aufgabe? Wo werden die einzelnen Stände aufgebaut? Wie erfolgt die Strom- und Wasserversorgung? Vor allem aber musste entschieden werden, welche Mengen an Speisen und Getränken eingekauft werden sollten, ohne zu wissen, wie viele Besucher tatsächlich nach Wünschensuhl kommen würden.

 

In den Wochen vor dem Fest wurden viele Stunden in die Vorbereitung investiert. Helferpläne wurden erstellt, Material organisiert, Standorte abgestimmt und immer wieder kleinere Änderungen vorgenommen. Jeder Verein kümmerte sich um seinen Bereich, gleichzeitig musste das Gesamtbild im Blick behalten werden.

 

Auch die Einwohner wurden frühzeitig informiert und um Unterstützung gebeten. Besonders das Kuchenbuffet wäre ohne die zahlreichen Kuchenspenden aus dem Ort nicht möglich gewesen. Je näher der Festtag rückte, desto deutlicher war die bevorstehende Veranstaltung im Ortsbild zu erkennen. Viele nutzten die Gelegenheit, ihre Grundstücke zu pflegen, Hecken zu schneiden oder kleinere Arbeiten rund ums Haus zu erledigen.

 

Bereits am Freitag vor dem Landkreisfest herrschte im Ort reges Treiben. Zelte wurden aufgebaut, Verkaufsstände eingerichtet, Technik installiert und die letzten Vorbereitungen getroffen. Überall im Dorf wurde gearbeitet, abgestimmt und organisiert. 

 

Die letzte Nacht vor dem Fest sorgte dann zunächst noch für Unsicherheit. Ein kräftiges Gewitter zog über Wünschensuhl und auch am frühen Morgen regnete es noch. Pünktlich zum Beginn der Veranstaltung verzogen sich die Wolken jedoch und machten strahlendem Sonnenschein Platz. 

Aus der Sorge vor Regen wurde im Laufe des Tages eine Hitzeschlacht mit Temperaturen von nahezu 40 Grad.

 

Davon ließ sich jedoch niemand aufhalten. Bereits ab 6 Uhr morgens begann der eigentliche Festtag. Verkaufsstände wurden bestückt, Kühlwagen eingeräumt, Tische und Bänke aufgestellt, Strom angeschlossen und die letzten Handgriffe erledigt. Als die ersten Besucher den Festplatz erreichten, lagen bereits mehrere Stunden Arbeit hinter den Helferinnen und Helfern.

 

Eine besondere Aufgabe übernahm dabei die Kirmesgesellschaft. Sie war tagsüber für ihren Getränkestand verantwortlich und gleichzeitig Ausrichter der Abendveranstaltung mit den „Pfundskerlen“. Für viele bedeutete das einen Einsatztag von den frühen Morgenstunden bis weit nach Mitternacht.

Trotz der hohen Temperaturen verlief das Fest insgesamt reibungslos. Das Programm bot den Besuchern Musik, Vorführungen, Informationsstände, Mitmachangebote und kulinarische Spezialitäten. Auch die regionale Presse berichtete anschließend über die große Vielfalt der Angebote sowie das Engagement der Wünschensuhler.

 

Neben dem eigentlichen Festgeschehen wurden auch Themen sichtbar, die den Ort derzeit beschäftigen. Die Zukunft des ehemaligen Kindergartens war durch zwei Banner präsent. Während das Banner „Zukunft gesucht“ für neue Ideen und Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes warb, brachte das Banner „Ohne Kita keine Zukunft“ die Sorge vieler Einwohner über die Schließung der Kindertagesstätte zum Ausdruck. Beide Botschaften machten deutlich, dass dieses Thema die Dorfgemeinschaft weiterhin bewegt.

 

Für viele Helfer blieb während des gesamten Tages kaum Zeit, das Fest selbst zu genießen. Während die Besucher feierten, wurde im Hintergrund ständig gegrillt, ausgeschenkt, nachgefüllt, gespült, organisiert und improvisiert. Vieles davon blieb für die Gäste unsichtbar, war für den Ablauf des Festes jedoch unverzichtbar.

 

Rückblickend war das Landkreisfest für Wünschensuhl weit mehr als nur eine eintägige Veranstaltung. Es zeigte, wie viele Menschen im Ort bereit sind, sich ehrenamtlich einzubringen. Viele Aufgaben blieben für die Besucher unsichtbar, ohne sie wäre ein Landkreisfest dieser Größenordnung jedoch nicht möglich gewesen.

 

Das Landkreisfest 2026 wird deshalb nicht nur wegen der vielen Besucher oder des abwechslungsreichen Programms in Erinnerung bleiben, sondern auch als Beispiel dafür, was durch die Zusammenarbeit von Vereinen, Ortsteilrat, Landratsamt und vielen engagierten Einwohnern gemeinsam erreicht werden kann.

 

https://www.wartburgkreis.de/

https://www.insuedthueringen.de

https://rhoenkanal.de

https://www.thueringer-allgemeine.de

 

 

Bilder: Copyright Wünschensuhl.de
Text: René Steinhäuser 

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